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Kooperationsprojekt

 

Mehr Männer in die Grundschule

AKTUELLES!

Men don`t care? Zum Rückzug der Männer aus den Care-Berufen

Vortrag von Christoph Fantini bei Wissen um 11 (Haus der Wissenschaft) am 16. Juli 2022

Start der Teacherman-Supervision im Landesinstitut für Schule Bremen (LIS) mit Supervisor Christoph Laun

Große Freude über den neuen Schritt zur professionellen Quaitätssicherung des Mitarbeiterteams!

Die erste Teacherman-Teilgruppe in Räumen des LIS, links im Bild Christoph Laun. 

  • der Freitag - Die Wochenzeitung, August 2022: Mehr Männer in die Grundschule! (s.u.)

der Freitag - Die Wochenzeitung_Mehr Männer in die Grundschule
der Freitag - Die Wochenzeitung_Mehr Män[...]
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Diversity-Preis für "Rent a teacherman"
  • Weser Kurier, März 2022: Männliche Vorbilder an Oberschulen | Personal für Projekt verdoppelt (Artikel aus dem Weser Kurier s.u.)

Briefe an die Teacherman

"Erziehung zur Männlichkeit?!"

Rent a teacherman mit Sonderkapitel in der neuen Publikation von Bründel und Hurrelmann

>> Rent a Teacherman goes International <<

Zu Rent a teacherman

Wer steckt dahinter?


„Rent a Teacherman“ ist eine Kooperation der Universität Bremen und der Senatorin für Bildung und Wissenschaft. Lehrer und Lehrerinnen, Studenten, Dozenten, Fachleiter und Behördenvertreter und -vertreterinnen arbeiten gemeinschaftlich am Ziel des erhöhten Zugangs von Männern in das Grundschullehramtsstudium.

Die Zahlen sprechen für sich: Gerade mal 10,5% (Stand 2017/2018- Statistisches Bundesamt) der Lehrkräfte in der Grundschule sind männlich. Im Bereich der vorschulischen Erziehung ist der Anteil sogar geringer. Je jünger die Schülerinnen und Schüler, desto geringer ist der Anteil der männlichen Lehrkräfte. Mehrere Grundchulen haben keine einzige männliche Lehrkraft. Auch in weiterführenden Schulen sinkt der Prozentsatz männlicher Fachkräfte stetig. In manchen Fächern sind auch dort die Verhältnisse ähnlich zu den Grundschulen.

 

Gleichzeitig „verschwinden“ die Männer in vielen Fällen auch aus der elterlichen Erziehung. Dabei ist die Vielseitigkeit auch in Bezug auf geschlechtsbezogene Rollenmodelle im nahen Sozialraum für die Entwicklung von Kindern anerkannt wichtig. Alle Geschlechter spielen dabei ihre ganz eigene Rolle in diesem komplexen Prozess. 

 

So wie schon länger versucht wird Frauen für „Männerberufe“ zu interessieren, ist es für die frühe kindliche Erziehung wichtig, entsprechend Männer zu gewinnen. Nicht, weil sie „besser“ sind, sondern weil sie durch die Kinder als männliche Fachkräfte erkannt werden können, die genauso wie die weiblichen für sie da sein können - und dadurch das erzieherische Setting kontrastereotyp bereichern.