Kooperationsprojekt

 

Mehr Männer in die Grundschule

Gesucht: männliche Vorbilder
- ein Artikel aus der Bayrischen Staatszeitung -
Jungen in der Schule
Klassenclowns und Sitzenbleiber - Kommen Jungs in der Schule zu kurz?

- eine kontroverse Diskussion im SWR2 Forum -

Eine kontroverse Diskussion zwischen:

  • Birgit Gegier Steiner (Autorin, Leiterin der Scheffelschule Rielasingen, bei Konstanz)
  • Dr. Christoph Fantini (Erziehungswissenschaftler, Leiter des Projekts "Männer in die Grundschule", Universität Bremen)
  • Prof. em. Dr. Hannelore Faulstich-Wieland (Erziehungswissenschaftlerin, Universität Hamburg)
Kommen Jungs in der Schule zu kurz?
swr2-forum-20180815-kommen-jungs-in-der-[...]
MP3-Audiodatei [38.4 MB]

>> Rent a Teacherman goes International <<

Die Zahlen sprechen für sich: Gerade mal 12% der Lehrkräfte in der Grundschule sind männlich. Im Bereich der vorschulischen Erziehung ist der Anteil sogar geringer. Je jünger die Schülerinnen und Schüler, desto geringer ist der Anteil der männlichen Lehrkräfte. Gleichzeitig „verschwinden“ die Männer in vielen Fällen auch aus der elterlichen Erziehung. Dabei ist die ausgewogene Erziehung durch Frauen wie Männer für die Entwicklung von Kindern anerkannt wichtig - beide Geschlechter spielen ihre ganz eigene Rolle in diesem komplexen Prozess. So wie schon länger versucht wird Frauen für „Männerberufe“ zu interessieren, ist es für die frühe kindliche Erziehung wichtig, entsprechend Männer zu gewinnen. Nicht, weil sie „besser“ sind, sondern weil sie durch die Kinder als männliche Fachkräfte erkannt werden können, die genauso wie die weiblichen für sie da sein können - und dadurch das erzieherische Setting kontrastereotyp bereichern.

Wer steckt dahinter?


„Männer in die Grundschule“ ist eine Kooperation der Universität Bremen und der Senatorin für
Bildung und Wissenschaft.
Lehrer und Lehrerinnen, Studenten, Dozenten, Fachleiter und Behördenvertreter und -vertreterinnen arbeiten gemeinschaftlich am Ziel des erhöhten Zugangs von Männern in das Grundschullehramtsstudium.

Was wird gemacht?


In 3 Arbeitsgruppen wird an der Aufgabe gearbeitet, eine größere Wahrnehmung und Resonanz des Berufes Grundschullehrer in der Öffentlichkeit und insbesondere bei den potenziellen Zielgruppen zu erreichen.

Alle drei Gruppen erarbeiten jeweils ein Konzept für strukturelle Maßnahmen in ihrem Bereich und koordinieren diese zu einem Gesamtvorhaben.

Kümmern ist sehr wohl männlich_Fantini_Weser_Kurier_16.02.2018
Fantini_Weser_Kurier_16.02.2018.jpg.pdf
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