Kooperationsprojekt

 

Mehr Männer in die Grundschule

Kindliche Sexualität im Grundschulalter
- Fortbildung bei pro familia Beratungsstelle Bremen mit Juliette Hackstein -

Am 12. Dezember 2018 haben die Teachermen erfolgreich an einem von Juliette Hackstein (pro familia Bremen) organisierten Workshop zu "Kindliche Sexualität im Grundschulalter" teilgenommen. Thematisiert wurde v.a. die kindliche Sexualität im Alter von 6-10 Jahren. Anschließend wurden Methoden für die sexualpädagogische Arbeit im Schulalltag vorgeschlagen und ausprobiert. Auch Materialien für die Praxis wurden den Teachermen mitgeben. Zentraler Bestandteil des Workshops war die Selbstreflexion der Teachermen, sowie Gespräche über eigene Arbeiten und Erfahrungen in den Einsatzschulen. Abschließend wurden die Teachermen darauf aufmerksam gemacht, auch in ihren Einsatzschulen darauf hinzuweisen, dass sie fortgebildet wurden und sich im Sexualunterricht der Grundschulen qualifiziert einbringen können.

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Die Zahlen sprechen für sich: Gerade mal 12% der Lehrkräfte in der Grundschule sind männlich. Im Bereich der vorschulischen Erziehung ist der Anteil sogar geringer. Je jünger die Schülerinnen und Schüler, desto geringer ist der Anteil der männlichen Lehrkräfte. Gleichzeitig „verschwinden“ die Männer in vielen Fällen auch aus der elterlichen Erziehung. Dabei ist die ausgewogene Erziehung durch Frauen wie Männer für die Entwicklung von Kindern anerkannt wichtig - beide Geschlechter spielen ihre ganz eigene Rolle in diesem komplexen Prozess. So wie schon länger versucht wird Frauen für „Männerberufe“ zu interessieren, ist es für die frühe kindliche Erziehung wichtig, entsprechend Männer zu gewinnen. Nicht, weil sie „besser“ sind, sondern weil sie durch die Kinder als männliche Fachkräfte erkannt werden können, die genauso wie die weiblichen für sie da sein können - und dadurch das erzieherische Setting kontrastereotyp bereichern.

Wer steckt dahinter?


„Männer in die Grundschule“ ist eine Kooperation der Universität Bremen und der Senatorin für
Bildung und Wissenschaft.
Lehrer und Lehrerinnen, Studenten, Dozenten, Fachleiter und Behördenvertreter und -vertreterinnen arbeiten gemeinschaftlich am Ziel des erhöhten Zugangs von Männern in das Grundschullehramtsstudium.

Was wird gemacht?


In 3 Arbeitsgruppen wird an der Aufgabe gearbeitet, eine größere Wahrnehmung und Resonanz des Berufes Grundschullehrer in der Öffentlichkeit und insbesondere bei den potenziellen Zielgruppen zu erreichen.

Alle drei Gruppen erarbeiten jeweils ein Konzept für strukturelle Maßnahmen in ihrem Bereich und koordinieren diese zu einem Gesamtvorhaben.

Kümmern ist sehr wohl männlich_Fantini_Weser_Kurier_16.02.2018
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